Mama ist nicht genug, Papa ist unverzichtbar

Die ehemalige Profi-Tennisspielerin Renata Kochta hat eine Facebook-Gruppe namens „Mama ist nicht genug, Papa ist unverzichtbar“ gegründet, um vor allem die Väter im Kampf um ihr Recht als Vater und ihre Kinder zu unterstützen.

Es wird ihnen eine Plattform zum Austausch gegeben, aber auch um öffentlich bekannt zu machen, welches Unrecht den Vätern und vor allem den Kindern angetan wird. Mittlerweile sind nicht nur betroffene Väter in der Gruppe, sondern auch betroffene Mütter, Stiefmütter, Omas und Opas. Es sind von allen unzählige Geschichten und Schicksale zu finden. Und alle ähneln sich immer wieder. Die Kinder werden entfremdet und manipuliert, es werden Falschanzeigen getätigt und von den zuständigen Behörden, Ämtern und Gerichten wird kaum etwas dagegen unternommen.

In der Gruppe können alle ihre Erfahrungen und Meinungen austauschen und sich gemeinsam gegen dieses Unrecht an ihren Kindern stark machen. Renata hilft ihnen dabei, indem sie unteranderem auch für eine Plakataktion gesorgt hat. Sie bittet darum Fotos von Leuten mit den Plakaten zu machen, um zu zeigen wie viele Menschen betroffen sind bzw. wie viele hinter dieser Aktion stehen. Diese Fotos werden auf Facebook geteilt und sorgen natürlich für Aufmerksamkeit. Man kann die Plakate gegen eine Zahlung von 10€ für Verpackungs- und Versandkosten unter stoppt-umgangsboykott@web.de erhalten. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit die Plakate selbst drucken zu lassen.

Weitere Infos:
Link Facebook-Gruppe
Interview mit Renata Kochta (vaeter-ohne-rechte.at)

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Meine Meinung:

Ich finde diese Gruppe sehr gut und bin auch selbst ein Mitglied, allerdings nicht aktiv. Aber die Arbeit mit der Öffentlichkeit ist einfach wichtig um endlich auf die Umstände aufmerksam zu machen. Denn es weiß ja jeder, dass man allein nicht viel ausrichten kann, aber gemeinsam ist man viel stärker. Jedoch muss ich auch sagen, dass dort natürlich meist Extremfälle und die schlimmsten Geschichten vertreten sind. Das finde ich trotzdem gut, aber es kann einem eben auch Angst machen. Gerade wenn man vielleicht noch am Anfang steht und die ganzen Gespräche mit Jugendamt und Co bzw. die Verhandlungen vor Gericht noch vor sich hat. Man befürchtet vielleicht das es einem dann genauso geht bzw. verliert man vielleicht sogar die Hoffnung, dass es bei einem anders sein könnte. Aber ich finde es halt eben auch wichtig das man sich vor Augen hält, dass jeder Fall ein anderer ist und das man erst schauen muss, wie es bei dem eigenen Fall läuft. Es gibt sicherlich auch Fälle, wo alles gut für den Vater gelaufen ist oder es gar nicht erst so schlimm geworden ist, aber diese Väter sind wahrscheinlich eher weniger in der Gruppe vertreten. Ich hatte zum Beispiel auch Angst, dass wir einen schlechten Mitarbeiter vom Jugendamt bekommen, weil das Jugendamt vielleicht eher Mütterfreundlich ist. Aber am Ende war es nicht so und die Frau vom Jugendamt hat ihren Job so gut gemacht wie es eben ging. Dennoch haben die Infos über den Umgang mit dem Jugendamt sehr geholfen.

Also ist mein Fazit, dass es sehr wichtig ist das es diese Gruppe gibt, aber man sollte sich bei all den schlimmen Fällen nicht den Mut für den eigenen Kampf nehmen lassen, denn man braucht sehr viel Kraft.

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