Infos zu PAS/ EKE

PAS steht für Parental Alienation Syndrome und wird im Deutschen als elterliches Entfremdungssyndrom, die Eltern-Kind-Entfremdung bezeichnet.

Dieses Syndrom ist sehr umstritten und wird als Störung bzw. Syndrom nicht anerkannt. Es beschreibt sozusagen die Unfähigkeit den ehemaligen Partner, egal ob Mutter oder Vater, als gleichwertiges Elternteil für das gemeinsame Kind zu akzeptieren. Dabei wird dann in den allermeisten Fällen dieses Kind als Machtmittel missbraucht. Es wird manipuliert und indoktriniert, also wird es mit allen Mitteln gegen den anderen Elternteil aufgebracht. Das Kind, welches eigentlich beide Eltern liebt, wird in einen ganz schlimmen Loyalitätskonflikt verwickelt und gezwungen sich für einen Elternteil zu entscheiden. Unbeachtet wie es dem Kind damit geht, will also ein Elternteil den Anderen aus seinem Leben streichen.

Dies hat sowohl für das Kind als auch den verstoßenen Elternteil sehr schlimme Folgen. Die Kinder trifft es jedoch härter, denn sie haben ihr ganzen Leben noch vor sich. Sie haben in den meisten Fällen mit Depressionen und anderen psychischen Problemen zu kämpfen, was auch dazu führt, dass sie schlechter in der Schule oder im Allgemeinen z.B. durch Aggressivität auffällig werden. Sie haben Bindungsstörungen, die wiederum dazu führen, dass sie selbst nicht in der Lage sind eine Beziehung zu führen und somit selbst eine Familie zu gründen. Anstatt sich als Elternteil bzw. gemeinsam als Eltern um die im jeweiligen Alter des Kindes wirklich wichtigen Dinge zu kümmern, wird bewusst oder evtl. unbewusst die Zukunft des Kindes zerstört.

Nicht außer acht lassen sollte der entfremdende Elternteil, dass es auch für ihn Folgen haben kann. Einige Kinder erfahren früher oder später von dem Vorgehen dieses Elternteils, natürlich meistens erst ab dem Teenageralter. Danach wenden sie sich oftmals vom diesen Elternteil ab und suchen vielleicht auch wieder Kontakt zu dem entfremdeten Elternteil.

Egal ob dieses Syndrom anerkannt ist oder nicht. Man muss diese Tatsache, meiner Meinung nach auch nicht unbedingt als ein Syndrom bezeichnen bzw. sich nicht auf diese Bezeichnung versteifen. Aber es ist Fakt, dass es Elternteile gibt, die bewusst für eine Eltern-Kind-Entfremdung sorgen. Und ich wünsche mir für die Zukunft, dass dieses Problem bekannter wird. Die zuständigen Jugendämter, Verfahrensbeistände, Beratungsstellen und Gerichte müssen noch genauer hinsehen und besser geschult werden. Die Probleme nach einer Trennung zwischen Eltern können vielseitig sein, aber genau deswegen muss zum Wohle der Kinder genauer hingesehen werden. Es sollte in ganz Deutschland einheitliche Standards geben.

Weitere Infos unter:

Eltern-Kind-Entfremdung (Wikipedia)

Eltern-Kind-Entfremdung (vaterfreuden.de)

PAS (trennungmitkind.com)

Gehirnschäden bei Entzug eines Elternteils 

Was Trennungen für Kinder bedeuten (ndr.de)

Eltern-Kind-Entfremdung (zeit.de)

8 Symptome PAS-Syndrom (hallofamilie.de)

PAS- Erklärung oder Sackgasse? (anwalt-kindschaftsrecht.de)

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