-25- #1 Unser Sommerurlaub…

…startete schon eine Woche nach dem letzten Umgang. Wir waren dieses Mal voller Hoffnung das alles klappen würde, auch wenn uns auch klar war, dass Frau Ex bestimmt nicht davon begeistert sein würde.

Und so war es auch! 

Zuallererst war aber Freundin Nr.2 so gar nicht begeistert. Sie wollte schon bei der letzten Übergabe am Sonntag von uns wissen, wann wir klein M. denn Samstag abholen kommen würden. Tja so wie festgelegt von Samstag 9 Uhr und nach 2 Wochen Samstag 18 Uhr zurück. Völliges Entsetzen bei Freundin Nr.2, denn sie sagte uns schockiert: „Dann muss ich ja schon so früh aufstehen! Um 9 Uhr schlafe ich normalerweise noch.“ Am liebsten hätte ich ihr ja gesagt, dass sie gar nichts muss, sondern eigentlich Frau Ex. Aber wenn sie das alles mitmacht, dann hat sie selber Schuld. So beschloss sie dann, dass sie klein M. schon am Freitag von Frau Ex holen würde, damit sie bei ihr schlafen könnte und sie nicht ganz so früh am Samstag aufstehen müsse.

Tja also was soll ich dazu noch sagen? Ich würde wohl nie mit dieser Frau irgendwie auf einen Nenner kommen. Also fuhren wir dann einfach an dem Samstag 9 Uhr dort hin. Natürlich wieder Aldi Parkplatz und wir warteten. Als Freundin Nr.2 mit klein M. um die Ecke kam, versteckte diese sich wieder hinter ihr. M. und ich guckten uns nur an und wir wussten, dass da jetzt schon wieder irgendetwas kommt. Wie ein Roboter stellte klein M. sich hin und sagte: „Papa ich will nicht mit!“ und Freundin Nr.2 erzählte uns, dass sie ja schon die ganze Zeit versuchen würde die Kleine zu überreden und ihr gut zuzureden, aber sie würde ja einfach nicht mit wollen. Und ihre Einstellung würden wir ja auch kennen, das man ein Kind einfach nicht zwingen sollte. Ihr Sohn müsse ja auch nicht zum Vater….bla bla bla….

Ja haben wir alles schon gehört!

Wir ignorierten sie erst einmal und M. versuchte mit der Kleinen zu reden. Nachdem sie ihren Satz gesagt hatte, war sie schon wieder etwas anders drauf. Es kam so rüber als wenn sie ganz angespannt war und als sie dann ihre „Aufgabe“ erledigt hatte, war sie wieder ganz locker und normal. Und siehe da, als M. sie fragte warum sie denn nicht mit wollen würde, sagte sie uns, dass Mama ihr gesagt hat das 2 Wochen viel zu lange wären und sie dann viel zu lange weg wäre von Mama. Aha da lang also wieder das Problem. Anstatt ihr gut zuzureden und ihr zu sagen, dass ein Urlaub mit Papa Spaß machen würde, hatten sie ihr wieder Angst gemacht. Klein M. konnte noch gar nicht einschätzen wie lange 2 Wochen sind und sonst vorher hatte sie sich immer gefreut und gefragt wann wir wieder Urlaub machen.

Und als M. ihr erzählte, dass wir doch wieder zu uns nach Hause fahren würden, zu den Katzen und Hunden, da sprang sie ihm freudig in die Arme und wollte gerne mit. Davon schien Freundin Nr.2 gar nicht so begeistert, denn sie schimpfte: „Ach jetzt auf einmal willst du doch mit? Ich dachte du wolltest nicht mit und wolltest hier bleiben? Naja dann muss ich jetzt los und alleine was zum Basteln kaufen!“
Tja und wie klein M. das gehört hatte, wollte sie auf einmal doch nicht mehr mit. Innerlich kochte ich vor Wut auf diese abartige Frau! Wieso muss man so etwas mit den Kindern machen? Solche Sachen sagt man einfach nicht! Aber klar, wenn man versucht unseren Urlaub zu boykottieren, dann geht man natürlich über Leichen.

Also fing ich jetzt an! Ich erklärte klein M., dass 2 Wochen ja eigentlich gar nicht so lange wären und wir ja ganz tolle Dinge geplant hatten. Sie könnte es ja erst einmal probieren und falls sie dann doch früher nach Hause wollen würde, dann würden wir sie ja auch schon früher wieder bringen. Klein M. freute sich wieder und wollte mit, weil so offenbar ihre Angst vor dem was Mama gesagt hatte etwas geringer wurde.
Das Gesicht von Freundin Nr.2 hättet ihr aber mal sehen sollen! Sie gab sich in dem Sinne geschlagen, indem sie zu klein M. immer wieder sagte, dass sie dann aber auch nach Hause kommen sollte wenn sie Heimweh hätte. Richtig so als ob die Kleine schon verstehen sollte, dass sie das am Besten schon gleich am nächsten Tag sagen sollte.

Ja, ja und jetzt Abfahrt!

Da wir klein M. nun also so weit hatten, wollten nun auch schnell los. Einfach weg von der ganzen Sache und endlich den Urlaub beginnen. Endlich mal mehr Zeit als nur ein Wochenende. Ach wir freuten uns dann auf der Fahrt nach Hause alle drei darüber und waren auch ganz aufgeregt, auf alles was wir erleben würden.

Liebe Grüße,
Rose

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