-9- Das liebe Geld…

…hat dafür gesorgt, dass Frau Ex sich in den 4 Monaten wenigstens ab und an mal freiwillig gemeldet hat. Jaja, komisch aber wahr. Wenn man Geld braucht, dann kann manches plötzlich so einfach sein. Also ich fand das ja überhaupt nicht witzig.

Ich war echt sauer…

…und warum? Weil ich es echt scheiße finde, wenn einen nur das Geld interessiert, aber man an alles andere nicht denkt. Es einmal egal ist, wie es den Menschen damit geht. Und vor allem wie es seinem eigenen Kind damit geht.

Es fing damit an, dass wir Frau Ex per E-Mail danach gefragt haben, ob sie sich denn endlich um Sprachförderung für klein M. gekümmert hätte. Erst erhielten wir wieder keine Antworten. Als wir dann etwas deutlicher wurden und in Frage stellten, ob sie denn überhaupt in der Lage wäre, sich um die Belange der Kleinen zu kümmern, wurde sie aktiv. Der Witz daran, am Abend so gegen 21.30 Uhr schrieb sie uns dann, dass am nächsten Tag morgens der Termin für die Sprachförderung wäre und sie wäre ja schließlich voll berufstätig. Kosten spielten auch eine Rolle.

Voll berufstätig?

Das war der größte Witz daran. Darunter versteht sie, dass sie das erste Mal in ihrem Leben mit über 30 Jahren eine vernünftige Ausbildung angefangen hat, die aber zum größten Teil schulisch ist und sie deshalb 6 Stunden in der Schule sitzt und das auch nicht jede Woche. Ansonsten lebt sie schon jahrelang vom Staat. Und was es dazu noch zu sagen gibt, erzähle ich euch später.

Naja also was sollten wir ihr da sagen? Wir können nicht, vor allem nicht so kurzfristig. Und wir machten ihr klar, dass wir uns nicht verarschen lassen. Selbst sie wusste nicht erst einen Tag vorher von dem Termin. Schikane, mehr nicht. Und als wir dann am nächsten Tag danach fragten, was sich denn nun bei dem Termin ergeben hat und wo der überhaupt war, also bei einem Logopäden oder woanders, da erhielten wir keine Antwort mehr.

Eine Woche später schrieb sie uns, dass die Kleine beim Fernsehen immer so komisch die Augen zusammen kneift. Da ja gemeinsames Sorgerecht besteht, wollte sie fragen, ob sie mit ihr zum Augenarzt gehen darf? Und zu welchem? Außerdem wer das dann bezahlen soll, falls sie eine Brille braucht oder operiert wird?

Also ich platzte fast.

Erst einmal kann sie allein entscheiden, ob sie zu einem Arzt geht und ernsthaft? Sie denkt gleich ans operieren, bei einem Kleinkind? So vieles von ihr war echt einfach nur unverständlich. Aber naja, wir suchten dann einen guten Augenarzt in ihrer Stadt heraus und schickte ihr diesen. Dann klärten wir sie darüber auf, dass die Krankenkasse viele Kosten übernimmt und ansonsten wäre es kein Problem, wenn man sich die Kosten teilt. Daraufhin kam erst einmal keine Antwort. Natürlich machten wir uns aber auch Sorgen, was nun damit ist. Also fragten wir oft nach. Wenn sie dann mal geantwortet hat, dann hieß es, sie hätte bei der Augenärztin angerufen und sie rufen sie an, um ihr den Termin zu sagen.
Als wir ihr dann sagten, dass sie endlich aufhören soll uns zu verarschen, weil man normalerweise gleich am Telefon einen Termin bekommt, hat sie gesagt, dass der Termin im nächsten Jahr im August ist.

Ich weiß ja, dass es manchmal lange dauert einen Termin bei Fachärzten zu bekommen, aber wir hatten November? Der Termin war also noch 10 Monate hin. Nee also das kann doch nicht sein. M. rief bei der Augenärztin an und dort kannte sie keiner. Die Frau am Telefon erzählte ihm, dass es in der Nähe noch einen Augenarzt gibt und vielleicht hat sie ja dort angerufen. Also hat er es da probiert. Und ja sie hatte dort den Termin gemacht, aber gesagt, dass sie gerne den Augenarzt wechseln möchte, deshalb haben sie den Termin so spät gemacht. Als M. der Frau erklärte, dass es um die Tochter geht und sie die Augen zusammen kneift, war die Frau schockiert. „Ne also unsere Praxis ist eigentlich auf Augenoperationen spezialisiert! Sagen sie der Mutter bitte, sie solle doch erstmal wieder zu ihrem normalen Augenarzt gehen, weil es wichtig ist.“
Tja und als wir Ex davon erzählten, erhielten wir wieder keine Antwort. Was aus dem Problem mit den Augen der Kleinen geworden ist, wissen wir bis heute nicht.

Dann noch etwas später hieß es, dass die Kleine jetzt in eine Kampfsportschule geht und es ihr Spaß macht. Sie zählte die ganzen Kosten auf, von Anmeldung bis Sportanzug, natürlich ohne irgendwelche Belege und forderte M. auf die Hälfte der monatlichen Gebühr jeden Monat zu zahlen und von August an noch jeweils die Hälfte zurückzuzahlen. Schließlich gehört das ja nicht zum Unterhalt.

Und naja, da musste ich sie leider enttäuschen. Solche Freizeitaktivitäten gehören weder zum Sonder- noch zum Mehrbedarf und sind somit im Unterhalt drin. Da M. ja regelmäßig den Unterhalt zahlt, steht ihr nichts weiter zu. Und versteht mich bitte nicht falsch, für mich ist es eine Sache der Art und Weise. Hätte sie erzählt, dass die Kleine das gerne macht und gefragt, ob M. sich daran beteiligen würde, dann hätte die Sache schon anders ausgesehen. Aber zum einen Geld fordern und gleichzeitig darf er aber seine Tochter nicht mehr sehen.

Also ne, da hört es auf!

Und als wenn man die Uhr danach stellen kann, kam wieder abends gegen 21 Uhr eine E-Mail, dass die Kleine am nächsten Tag zum Physiologen muss wegen einer Vorsorgeuntersuchung der Bewegungslehre. Da sie ja schließlich voll berufstätig ist, fragte sie, ob M. mit ihr hingeht.

Entweder bin ich geistig nicht auf der Höhe oder mit dieser Frau stimmt irgendetwas nicht?! Es ist nicht so, dass M. sich nicht extra Urlaub für den Termin und die Anreise dorthin nehmen würde. Aber so kurzfristig ist doch einfach nur Schikane, weil man ja auch bedenken muss, dass er so das Kind nicht sehen darf, aber wenn er mit ihr zum Arzt gehen soll, dann gibt sie ihm das Kind? Und ich weiß nicht, wie viele Frauen es gibt, die sogar Mutter von mehreren Kindern sind, wirklich voll berufstätig sind und es trotzdem irgendwie schaffen. Klar ist das nicht leicht, aber wenn man wirklich Hilfe will, dann fragt man nicht einen Tag vorher.

Mit diesem ganzen Mist und noch mehr, mussten wir uns rumschlagen während wir gleichzeitig die Kleine nicht sehen durften. Frau H. vom Jugendamt hat jede dieser E-Mails bekommen und war mittlerweile fassungslos. Trotz wiederholender Versuche die Kleine wiederzusehen, blockte Frau Ex alles ab, aber wenn sie etwas wollte, dann gings. Lasst euch sowas nicht gefallen, dass kann ich euch nur raten. Sachlich bleiben sollte man aber schon!

Liebe Grüße,
Rose

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