Das erste Treffen…

stand nun vor mir! Dieses Wochenende fuhr ich freitags nach der Arbeit zu M. und freute mich, wie immer, sehr auf ihn. Eine Fernbeziehung ist eben nicht leicht.
Aber am meisten war ich aufgeregt, weil ich nun endlich seine Tochter sehen durfte.

Oh mein Gott!!! Wird sie mich mögen? Was ist, wenn sie mich hasst?

M. versuchte mich schon die ganze Woche zu beruhigen. „Die Kleine ist 3 Jahre alt und Kinder sind in dem Alter noch total unvoreingenommen. Und außerdem bist du wundervoll und da kann man dich nur mögen!“, erklärte M.
Ok, ok… Ich versuchte echt ruhig zu bleiben! Dieses Gefühl kann man aber halt nicht beschreiben. Man hat einfach Angst, gerade wenn es einem wichtig ist.
Mir war es wichtig, denn ich liebe M. und sie gehört zu seinem Leben. Und man hört ja so vieles. Ich wollte nicht irgendwann die böse Stiefmutti sein oder sowas.
Oder noch viel schlimmer… sie kann mich nicht leiden und M. würde sich dann vielleicht irgendwann gegen mich entscheiden!

Ruhig, Rose, bleibe ruhig!! 

Ok! Also halte ich mich am besten einfach etwas zurück für den Anfang.
Am Samstag dann, holte M. sie von ihrer Mutter ab und ich wartete in seiner Wohnung. Wir hielten es für besser, wenn Ex und ich erstmal noch nicht aufeinander treffen.
Als die Tür dann aufging, pochte mein Herz unglaublich stark und mein Bauch spielte verrückt. Und die Zwei, sie redeten ganz normal miteinander. Ich sah sie noch nicht, aber ich hörte, wie sie sich die Schuhe auszogen und langsam Richtung Wohnzimmer kamen. Und auf einmal stand sie da, für einen kurzen Moment Stille!

„Hallo!“, schmunzelte sie schüchtern.

Erleichterung! Die erste Reaktion hätte ich mir nicht besser vorstellen können. Sie freute sich und dann fing sie ganz normal an zu spielen als wenn nichts wäre.
Und nach einer kurzen Phase, in der sie mit mir warm wurde, durfte ich auch mitspielen. Es war alles gar nicht so schlimm, wie ich es mir vorgestellt hatte. Klein M. ist so ein bezauberndes kleines Mädchen. Ich war super glücklich und weil es alles so gut klappte, war M. es auch. Ich sah ihn an und er strahlte. Und ich fühlte, dass meine Liebe, unsere Liebe immer stärker wurde.Es passte alles wunderbar.
Mensch die Zeit verging dann so schnell und es war dann bald schon wieder Zeit nach Hause zu gehen. Wir waren alle etwas geknickt, aber es ging ja nicht anders.

„Kommst du wieder?“ → „Natürlich!“

Liebe Grüße,
Rose

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