Meine heutige Motivation…

….war ja echt grenzenlos und zwar schon gleich nach dem Aufstehen!

Mein Gott bin ich aufgeregt. Schon den ganzen Tag. Heute morgen klingelte der Wecker, „Schatzi wir müssen aufstehen“ murmelte ich zur anderen Betthälfte. Doch dann war ich plötzlich hellwach! Mensch, ich habe ja meinen Blog erstellt! Ob sich schon ein paar Leute zu mir verirrt haben? Vielleicht gefällt es ihnen oder was ist wenn nicht?

In meinem Kopf sprudelten die Ideen!

Doch dann…Oh nein ich muss arbeiten.. 😦 Kennt ihr das? Man ist so richtig motoviert, freut sich auf etwas und dann muss man aber erst Wichtigeres erledigen? Und das schlimmste dabei, die Zeit vergeht extreeeem langsam!

Tja und einkaufen mussten Schatzi und ich ja auch noch. Dann musste hier und da noch etwas erledigt werden und schon vergeht die Zeit doch wieder zu schnell. Alltag eben! Zum Glück kocht meine Mutter immer für uns mit. Dann knurrt der Magen nicht mehr so und ich genieße es sowieso noch mit meiner Familie Zeit zu verbringen. Hätte ich vor ein paar Monaten noch gar nicht gedacht, aber es ist schön, wenn man zusammen sitzt und auch gefragt wird, wie denn der Tag heute so war.

Der Wahnsinn auf Arbeit…

Ich finde meinem Job toll, keine Frage, aber manchmal habe ich echt keine Lust mehr! Meine Ausbildung dort habe ich durch Zufall bekommen, weil ich damals mit gerade 18 Jahren und dem Abi in der Tasche, überhaupt nicht wusste wohin meine Reise gehen sollte. Naja halt Stop! Auf jeden Fall nicht von hier weg. Soviel war für mich klar.

Da meine Eltern selbstständig sind, war auch immer klar, dass es wichtig im Leben ist etwas zu erreichen. Deshalb fanden sie es nicht ganz so toll, dass ich nicht wusste, was ich machen möchte. Aber das erlebe ich immer öfter. Heutzutage regen sich so viele auf, dass die Jugend nichts mit sich anzufangen weiß. Es werden so viele Dinge angefangen und oft nicht beendet. Oder viele bereisen erst einmal die Welt. Klar habe ich früh gelernt, dass wenn man etwas schaffen will, man auch etwas dafür tun muss. Aber irgendwie kann ich das Andere auch verstehen. Man steht so unter Druck in der Schule. Man büffelt so viel Zeug und bekommt so wenig vom richtigen Leben mit. Dann ist man fertig und zack jetzt leg mal los und mach was aus dir!

Damit war auch ich etwas überfordert. Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht einfach losgelegt hätte. Ein Kunde bei meinen Eltern hatte von meiner Mutter gehört, dass ich nicht so richtig wusste, was ich machen wollte. Also…

Schickt sie in meiner Firma zum Praktikum!

Gesagt, getan! Obwohl ich zugeben muss, dass ich extrem skeptisch war. Eine Maschinenbau-Firma, fast nur Männer und dann halt, naja Maschinenbau?! Okay, das kriegst du schon irgendwie hin. Ist ja nicht so, dass ich nicht schon als pflichtbewusste Tochter immer schon bei meinen Eltern ausgeholfen habe. Puhh da waren meine Eltern echt manchmal doppelt so streng mit mir, als mit den Angestellten. Von nichts, kommt nichts. Also war ich doch schon etwas vorbereitet aufs Arbeitsleben. Und was soll ich euch sagen? Es war klasse!

Ausbildungsplatz: Check! Prüfung bestanden: Check! Arbeitsplatz: Check!

Also da bin ich nun.. Technische Produktdesignerin im Bereich Maschinen- und Anlagenkonstruktion. Die ganzen ruppigen und harte Kerle dort, ach die stören mich schon lange nicht mehr. Denn ich glaube, sie haben mich akzeptiert. Von Anfang an habe ich mich durchgebissen. Und jetzt zeige ich ihnen auch mal von der Hase lang läuft 😉 Ist ja nicht so als könnten Frauen das nicht genauso gut. Es macht echt Spaß!

Nur heute, da war wieder einer dieser Tage…neee ich hatte keine Lust! Erstmal war ich mit dem Kopf nur bei meinem Blog und dann hat mir noch einer meinen Konstruktionsauftrag versaut. Man, da bin ich wahrscheinlich echt pingelig, aber auch sehr ehrgeizig. Entweder ich mache lieber alles alleine. Dann weiß ich, dass es gut und richtig wird oder der Andere kanns alleine machen. Nicht das ich nicht teamfähig bin, aber wenn im Team, dann solls auch bitte gut werden. Doch ich sag mal mein Teampartner, hat quasi Mist gebaut und möchte alles so machen, wie er das will. Deshalb dachte ich nur..dann machs alleine! Da fehlt es mir manchmal noch daran, auf Durchzug zu stellen und ruhig zu bleiben. Ich nehme immer alles so ernst.

Die Erlösung: Feierabend!

Endlich saß ich mit Schatzi im Auto auf dem Weg nach Hause! Aber auch da beginnt der nächste Tagespunkt. Der Spagat zwischen liebevoller Partnerin und der aufopfernden Next. Das hat schon fast 1 1/2 Jahre mein Leben bestimmt und wie mich da mein Bauchgefühl durchgeführt hat, tja das kann ich bis heute nicht richtig erklären. Aber die Geschichte erzähle ich euch noch…

Für heute erst einmal entspannen, denn morgen früh klingelt ja wieder der Wecker…

Gute Nacht und liebe Grüße, Rose 🙂

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